Fashion

How to style : Mom Jeans

14. Juli 2017

Ja, hier scheiden sich die Geister. Heute geht’s um die wohl bekannten Mom Jeans. Entweder man liebt sie, oder man hasst sie. Ich für meinen Teil liebe sie mittlerweile, obwohl wir einen etwas holprigen Start zusammen hatten. Alles begann vor circa 3 Monaten. Auf der Suche nach DER Mom Jeans, mit den perfekten Löchern an den perfekten Stellen, durchforstete ich sämtliche Online Shops. Die Bonner Innenstadt bot mir keine für mich passende und so musste ich wohl oder übel auf online Shopping zurück greifen.

Die erste passte nicht am Knie, und vom Bund ganz zu schweigen. Die zweite war auch bei meinen kurzen Beinen viel zu kurz und ich sah regelrecht 10 Kilo schwerer aus. Die dritte, ja die dritte sollte es dann werden. Es war fast schon Zufall, denn eigentlich befand ich mich auf der Suche nach einem Kleid für meine Lossprechung.  Gefunden habe ich dafür zwei andere tolle Dinge, unter anderem auch meine so lieben gelernte Mom Jeans.

 

Zum einen muss man sagen, da ist nichts mit Stretch. Ich bin mir sicher, dass es auch einige gibt mit geringem Elastan Anteil, meine aber ist reine Baumwolle. Dementsprechend ungewohnt war dann auch das Gefühl um die Taille und Hüfte, als sich da beim hinsetzten und gehen nichts mitbewegte, sondern starr um meine Hüfte lag. Ich erinnerte mich daran, dass ich damals als kleines Kind immer solche Hosen trug. So richtige Jeans Hosen. Keine Jeggins oder Leggins oder oder oder. Und nach dem zweiten Mal Tragen war das Gefühl kein komisches Gefühl mehr sondern bereits völlige Normalität.

Bei meinem Exemplar sind die Löcher natürlich etwas krasser. Das heißt es ist natürlich kein Outfit für das Büro oder für einen Besuch bei den Schwiegereltern. Für einen Stadtbummel oder auf einen Kaffee ist es in meinen Augen jedoch perfekt. Optisch erinnert sie an die Boyfriend Jeans aus dem letzten Jahr und trägt natürlich falsch kombiniert leicht auf. Hier empfehle ich keine langen flatternden Blusen dazu zu tragen sondern eher auf Basic Shirts zu setzten. Sollte das T-Shirt etwas länger sein kann es gut in den Bund hineingesteckt werden. Grundsätzlich sollte man die schmale Taille betonen, da sonst das locker geschnittene Model, welches an die 80er Jahre erinnert, sämtliche Rundungen der weiblichen Figur frisst.

 

Wenn man wie ich auf Löcher setzt, gibt gebräunte Haut 100 mal her als solch eine blasse wie meine. Aber auch blasse Haut ist für mich persönlich kein Hindernis. Ich trage sowieso was ich will, wann ich will und wie ich will.  Das habt ihr vielleicht schon an meinen Outfitbildern erkannt.

Zu der Mom Jeans kombiniere ich ein einfaches weißes T-Shirt. Da ich durch die Löcher genügend Unruhe im Outfit hatte, entschied ich mich für legerere Farben. Mein dunkelblauer Blazer ist übrigens von mir selbst genäht und rundet für mich das Outfit ab. Ich finde es ist immer ein ganz anderes Gefühl wenn man Kleidung von sich selbst trägst. Es macht einen irgendwie Stolz und man geht ganz anders mit der Kleidung um.

Was sagt ihr zu den Mom Jeans die zur Zeit überall sind?

 

 

 

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