Fashion

How about snow?

4. Dezember 2017

Der erste Schnee hat sich seinen Weg gesucht und Bonn mit einer wunderschönen weißen Puderzuckerschicht bedeckt. Morgens sind wir noch voller Unwissenheit aufgestanden und beim Rolladen hochziehen hat uns dann eine wunderschöne weiße Landschaft erwartet. Natürlich ist der Schnee nicht liegen geblieben, aber für den ersten Moment hat es gereicht. Es hat dieses Jahr den ersten Advent wirklich ganz zauberhaft besonders gemacht. Passender Moment also um euch ein Outfit zu zeigen, welches ganz im Zeichen des Schnees steht & der die Bedeutung der Vorweihnachtszeit für mich verdeutlicht.

Das Outfit steht nicht unbedingt wegen der wunderschön weihnachtlichen Landschaft im Hintergrund ganz im Zeichen des Schnees. Eher geht es um so genannte Ugly Christmas Sweater. So sind sie seit einigen Jahren von Amerika hier nach Deutschland geschwappt und werden entweder gehasst oder geliebt. Jeder muss für sich selbst entscheiden was er davon hält, genauso wie diese typischen Pärchensweater. (Die ich und mein Freund übrigens auch besitzen, und ja sogar Weihnachtspärchenshirts) Gerade in der Vorweihnachtszeit liebe ich es überall Weihnachtliche Stimmung zu verbreiten. Und das auch gerne mit Christmas Sweater. Dieser hier, den ich trage, ist übrigens von letztem Jahr aus dem H&M und ich trage ihn wirklich gerne. Zusammen mit einer schwarzen Jeans und hohen Schuhen absolut Schwiegerelternbesuchtauglich, die kennen mich ja eh und wissen wie ich rumlaufen kann. Denn auch als Bloggerin, Schneiderin, oder Angestellte im Bereich Mode (Man mag mich schimpfen wie man nun mal möchte), so feiere ich es auch einfach mal ganz leger in Jeans und Pulli durch die Gegend zu laufen. Es müssen auch nicht immer höhere Schuhe sein, mir reichen auch die Nikes vom Sommer oder die Fake Ugg Boots zum Gassi gehen. Und ich laufe auch nicht den ganzen Tag in meiner Jeans rum. Denn sobald ich zuhause bin, bin ich eher Typ gemütlich und wenn ich krank bin dann lebe ich sowieso in meinen Jogginghosen und meinem Lieblingspulli.

 

Genau das ist es doch wofür wir Kleidung tragen. Natürlich hat die Kleidung an sich viele Gründe und positive Aspekte, aber für mich ist immer noch die größte Wichtigkeit: der Wohlfühlfaktor! Ich muss mich wohlfühlen in meiner Haut und in meiner Kleidung. Das kann ich natürlich in einem schönen Rock mit Strumpfhose und toller Bluse. Aber manchmal muss es halt auch einfach mal die Gammelklamotte oder der Bademantel meines Freundes sein. Und in der Zeit von Instagram und Social Media bin ich so dankbar, dass ich mich selbst noch so unperfekt in dieser so perfekt inszenierten Welt mag. So ganz ohne Make Up, in Jogginghose, Pulli und Kuschelsocken.

Das Outfit steht also irgendwie bildlich für unsere Vorweihnachtszeit. Denn bei uns werden die Abende auf der Couch verbracht. Mit dem Chihuahua auf dem Schoß, eingemummelt in einer kuscheligen Decke. Dazu gibt es selbstgemachte Kartoffelsuppe von meinem Freund und zum einschlafen noch einen Kakao mit Amaretto. Überall leuchten die Weihnachtslämpchen in sämtlichen Farben. Denn mein Freund hat sich im Wohnzimmer und auf unserem Balkon durchgesetzt und so erstrahlt, wie letztes Jahr, unser Fenster in bunten Lichtern. Was mich am Anfang an Campingplatz-Bierzeltgarnitur-Abende erinnert hat, gehört jetzt irgendwie dazu und ich bin gespannt was wir in den nächsten Jahren noch so zu ‘unseren Ritualen’ werden lassen. Denn irgendwie passen wir was das angeht, wirklich sehr gut zusammen, so wie meine Glitzer Hirsche perfekt in das bunte Gesamtbild passen.

Bei der Location hat mein Freund mal wieder voll ins schwarze getroffen. Denn leider trifft er mit sämtlichen Hintergrund Ideen immer genau meinen wunden Punkt und so verschlug es uns auf die Friedrich-Ebert-Brücke. Auf einer Autobahnbrücke habe ich bisher wirklich noch nie Fotos gemacht und irgendwie hat die ganze Hektik um einen sich toll im Hintergrund gelegt. Jedes Bild ist anders, der Hintergrund immer wechselnd. Dazu haben unzählige Jogger und Radfahrer die Gelegenheit genutzt den wenigen Platz den die Brücke für Fußgänger übrig hat mit in Beschlag zu nehmen. Wieder ein Moment wo ich unglaublich dankbar bin, dass die Menschen in Bonn wirklich sehr nett sind und man mittlerweile gar nicht mehr dumm angesehen wird von der Seite, weil man zum Beispiel wie wir hier an einer Autobahnbrücke Fotos macht.

Mir gefallen die Fotos wirklich wahnsinnig gut. Ich bin riesen Fan von den Portaitaufnahmen die Sebastian mittlerweile so schön hinbekommt, und das obwohl er immer ohne seine Brille Fotos macht, die er eigentlich wirklich dringend braucht. Die Mütze ist übrigens auch von ihm und die habe ich mir bereits letztes Jahr unter den Nagel gerissen. Ich hoffe einfach, wenn ich sie immer wieder trage, dass sie irgendwann bei mir unter dem Weihnachtsbaum liegt und auch auf mich wartet. (Winkmitdermütze)

Ich hoffe ihr alle hattet gestern einen wunderschönen besinnlichen ersten Advent und habt die Zeit genutzt um zu entspannen und uns wieder bewusst zu werden, was wirklich wichtig im Leben ist. Unsere Gesundheit, Familie und Freunde.

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