Food

Buddha Bowl*// vegan

27. Juli 2017

Seit einiger Zeit versuche ich mich vegan zu ernähren. Grund dafür sind jedoch keine besonderen moralischen Gründe, sondern ganz einfach und alleine gesundheitliche. Tierische Eiweiße können demnach z.B. Entzündungen beeinflussen, und in Absprache meines Arztes habe ich zusammen mit ihm entschieden eine ‚vegane‘ Zeit einzulegen. Die Umstellung war weniger dramatisch als erwartet. Viel Fleisch habe ich zuvor eh nicht gegessen und tierische Produkte in Form von Milch, Käse und Joghurt kann man super durch Ersatzprodukte ersetzen. So konnte ich meinen Naturjoghurt morgens ganz einfach mit Sojajoghurt tauschen, und die Milch zum Müsli in Mandel- oder Hafermilch.

Heute soll es hier aber nicht um gute Ersatzprodukte gehen sondern um eines meiner absoluten Lieblingsrezepte die ich im Moment sehr gerne esse und zubereite. Kochen wird im Moment immer mehr zur Paarzeit bei meinem Freund und mir und wir zelebrieren das gemeinsame Kochen und Essen. Im Moment sind Buddha Bowls super angesagt und abgesehen davon, dass sie wirklich toll aussehen sind sie wirklich sehr lecker und gesund. Außerdem kann man so gut wie alles verwerten und nutzen für die leckere Bowl und den Kühlschrank leer bekommen.

Basis für die Bowl kann vieles sein. Von Couscous, Quinoa, Linsen oder Reis kann hier wirklich alles genutzt werden. Bei uns gab es schwarzen Reis und weißen Basmatireis
Ich persönlich mag es einfach sehr gerne, wenn man weißen mit schwarzem Reis mischt. Man hat zwei verschiedene Geschmäcke und es sieht wirklich toll aus. Ich empfehle dafür aber den dunklen Reis nach dem Kochen nochmal gut mit Wasser zu spülen da sich der weiße Reis sonst einfärben kann. Meinen Reis beziehe ich übrigens, wie schon in einem anderen Blogpost erwähnt hatte, von Reishunger.
Dort kann ich mir wirklich sicher sein, dass der Reis 100% rein ist und sie sich für direkte Handelswege einsetzten.

In unsere Bowl kam dieses mal einiges an Grünzeug rein. So fanden

 Avocado

Paprika

Möhren

Mais

Gurken

Tomaten

Rucola

Limette

grüner Spargel

ihren Weg in unsere Bowl. Den grünen Spargel habe ich dazu kurz in einer Pfanne mit mittlerer Hitze in etwas Kokosnussöl angeschwitzt. Die restlichen Zutaten kamen roh in die Bowl. Ich persönlich finde, dass grüner Spargel echt ein Alleskönner ist und sich perfekt für solch eine Bowl eignet, auch wenn man das im ersten Augenblick nicht denkt.

Das Ganze habe ich mit einer Erdnuss-Limetten Sauce beträufelt. Dazu habe ich 2 Esslöffel Erdnussbutter (Ich nutze hier gerne die mit Nüssen) in etwas Mandel-Hafermilch auf niedriger Hitze erwärmt und mit einem Spritzer Limette abgeschmeckt. Toll dazu passt übrigens auch noch ein Schuss Sojasauce, die ist uns jedoch vor einigen Tagen beim Sushi machen leer gegangen.

Als Topping dürfen bei uns Frühlingszwiebeln nicht fehlen. Gerade im Sommer esse ich sie überall drauf. Ob auf dem Frühstücksbrötchen oder im Salat, ich habe wirklich eine Sucht entwickelt. So kamen auch sie zusammen mit Sesamkörner auf unsere leckere Bowl und unser Mittagessen war fertig.

Die Bowl geht wirklich schnell. Während der Reis kocht hat man genügend Zeit das Gemüse zu schneiden und alles lecker zusammenzusetzten. Am längsten hat bei mir mal wieder das dekorieren meines Tellers gedauert, aber das Auge isst ja bekanntlich mit. Und ich finde so schmeckt es direkt noch besser. Ihr könnt übrigens wirklich alles in die Bowl werfen. Von Huhn, über Schwein oder Fisch. Das nächste mal möchte ich unbedingt noch Sprossen in die Bowl werfen und mit der Sauce etwas experimentieren. Als Zusatz gibt es bei mir übrigens immer die Flying Goose Sriracha Mayo. Sie ist ebenfalls eine tolle vegane Alternative wenn man nicht ganz auf Mayo verzichten möchte und stand bei uns bereits vor meiner Ernährungsumstellung auf dem Tisch weil mein Freund alles in Sriracha ertränkt. Beziehen könnt ihr die entweder von Rewe oder aus dem Internet.

 

 

*Dieser Blogbeitrag ist in Kooperation mit Reishunger entstanden. Vielen Dank dafür.

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